Großformatiges Dekorpaneel auf Basis eines Mineral-Polymer-Komposits aus eingefärbtem Quarzsand (80 %) in einer Acryl-Emulsion-Matrix. Flexibel und biegsam — für Innen- und Außenanwendungen als Wandverkleidung, Fassadenelement sowie Innenausstattung geeignet. Die Oberfläche bildet natürliche Texturen von Stein, Schiefer, Ziegel und weiteren Materialien nach. Erhältlich in zahlreichen Mustern und Farben — Stärke von 3 bis 7 mm je nach Design.
| Produktname | Mineral Panel |
| Hersteller / Distributor | Montespace |
| Materialtyp | Mineral-Polymer-Komposit (MCM) |
| Länge | 2900 mm |
| Breite | 1200 mm |
| Stärke | 3–7 mm (je nach Design) |
| Paneelfläche | 3,48 m² |
| Gewicht (Richtwert) | ca. 20 kg/Paneel (ca. 5,7 kg/m²); Dekore SLATE, LINE, SCAGLIA, CRESTA — ca. 25 kg/Paneel (ca. 7,2 kg/m²); Dekor BOLD — ca. 30 kg/Paneel (ca. 8,6 kg/m²) |
| Aufbau | Monolithisch — einheitliche Masse mit Armierungsgewebe |
| Flexibilität | JA — biegsames Paneel |
| Oberflächenfinish | Mineralische Textur (Stein, Schiefer, Ziegel — siehe Katalog) |
Das Paneel besteht aus einer einheitlichen Kompositmasse. Monolithische Struktur — keine separaten Kern- oder Dekorschichten.
Wasser (8 %) ist ein Prozesslösungsmittel — es verdunstet während der Aushärtung und ist im Endprodukt nicht mehr enthalten. Chemische Additive umfassen: UV-Stabilisatoren, Dispergiermittel, Viskositätsmodifizierer sowie Hydrophobierungsmittel.
Mineral Panel ist für Innen- und Außenanwendungen als dekoratives, ausbauendes und fassadenbildendes Element vorgesehen.
Nicht als tragendes / statisches Element verwenden. Nicht in direktem Kontakt mit offener Flamme einsetzen. Nicht als Bodenbelag verwenden (Wandprodukt). Bei Fassadenanwendungen über 12 m Höhe ist eine Abstimmung mit dem Planer hinsichtlich der einschlägigen brand- und bautechnischen Anforderungen erforderlich.
Montagemethode: Direktverklebung auf den Untergrund.
Das Paneel wird mit verformungsfähigem Zementkleber C2TE S1 direkt auf die Wand oder auf eine Trägerplatte geklebt — innen und außen. Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig, stabil und eben sein (Toleranz max. ±2 mm / 2 m). Kombiniertes Verfahren (Buttering-Floating): Kleber mit der Zahnkelle (Zahnung 6–8 mm) auf den Untergrund auftragen und eine dünne Kontaktschicht mit der glatten Kellenseite auf die Paneelrückseite einspachteln (Gewebe gefüllt). Das Paneel innerhalb der offenen Zeit in das frische Kleberbett legen — solange der Kleber noch an den Fingern haftet — und vollflächig andrücken (Gummikelle oder Andrückrolle), sodass 100 % der Rückseite benetzt sind. Dank der Flexibilität des Paneels ist die Montage auf gekrümmten Flächen (Säulen, Bögen) möglich.
UNTERGRUNDVORBEREITUNG — GRUNDIERUNG
| UNTERGRUNDTYP | VORBEREITUNG | GRUNDIERUNGSTYP |
|---|---|---|
| Gipskartonplatte (GK / GKB / GKBI) | Staub entfernen. Fugen verspachtelt. | Tiefengrundz. B. Ceresit CT 17, Knauf Tiefengrund |
| Gipsputz | Reinigen, lose Teile entfernen. | Tiefengrundz. B. Ceresit CT 17, Acryl-Putz GR43 |
| Zement-Kalk-Putz | Reinigen, entstauben. Tragfähigkeit prüfen. | Tiefengrundz. B. Knauf Tiefengrund |
| Beton / Stahlbeton | Reinigen. Oberfläche glatt, nicht saugend. | Haftgrund (Kontaktgrund)z. B. Ceresit CT 19, Knauf Betokontakt |
| Styropor / WDVS (ETICS) | Armierungsschicht (Gewebe + Kleber) ausgehärtet. | TiefengrundAuf die Armierungsschicht, nicht direkt auf das Styropor |
| OSB-Platte / Sperrholz | Platte mind. 18 mm, steif befestigt. Reinigen, mit P120–P180 anschleifen. | Haftgrundz. B. Ceresit CT 19 — unter Zementkleber C2TE S1 |
| Alte Anstriche | Lose Schichten entfernen. Anrauen. | Haftgrund (Kontaktgrund)z. B. Ceresit CT 19, Knauf Betokontakt |
MONTAGEKLEBER
| KLEBERTYP | ANWENDUNG |
|---|---|
| Verformungsfähiger Zementkleber C2TE S1z. B. Atlas Plus, Ceresit CM 17, Mapei Keraflex Maxi S1 | ★ EMPFOHLEN — INNEN UND FASSADE — hoher Polymeranteil, nimmt die Bewegungen des flexiblen Paneels auf |
| Zementkleber ohne S1 (C1, C2, C2TE)auch wenn auf dem Sack als „elastisch“ bezeichnet | ✕ NICHT VERWENDEN — für Keramik bestimmt; zu geringe Haftung auf der Acrylrückseite und zu steif |
| Gebrauchsfertige Dispersionskleber (D1, D2), lösemittelhaltige Kleber, Kontakt- und Gipskleber, Klebeschäume | ✕ NICHT VERWENDEN — trocknen unter dem Paneel nicht aus oder lösen das Acrylbindemittel an |
| MS-Polymer- und Polyurethankleber (PU) | NICHT EMPFOHLEN — Haftung auf der Paneelrückseite nicht bestätigt (bis Version 1.0 empfohlen) |
Die Paneelrückseite besteht aus Quarzsand, gebunden mit Acrylemulsion, mit eingebettetem Gewebe — für den Kleber ist das eine Polymeroberfläche, keine Keramik. Darauf haftet Zementkleber mit hohem Polymeranteil; die Klasse S1 (Verformbarkeit nach EN 12004) bestätigt dies. Die Aufschrift „elastisch“ allein genügt nicht — auf dem Sack das Symbol S1 und das Haltbarkeitsdatum prüfen. Nicht in praller Sonne, auf aufgeheiztem Untergrund oder bei starkem Wind kleben.
Die Paneele am Einbauort mindestens 24 Stunden akklimatisieren lassen. Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +35 °C. An der Fassade ist eine zusätzliche mechanische Befestigung (Dübel) gemäß Planung vorzusehen. Auf gekrümmten Flächen — Paneel mit einem Heißluftgebläse (ca. 60–80 °C) erwärmen, um die Flexibilität zu erhöhen.
Die Paneele können auf Stoß oder mit Fuge montiert werden. Bei Fugenmontage eine elastische Fugenmasse oder Silikon verwenden. Fugenbreite: 2–5 mm (je nach Design und gewünschter Optik).
Das Mineralpaneel mit 3–7 mm Stärke lässt sich besonders einfach bearbeiten — es sind keine Spezialwerkzeuge erforderlich.
Bei der Bearbeitung entsteht feiner Mineralstaub — Atemschutzmaske FFP2 verwenden und den Arbeitsplatz absaugen.
| Laufende Reinigung | Feuchtes Tuch oder Gartenschlauch (Fassade) |
| Hartnäckige Verschmutzungen | Wasserlösung mit mildem Reinigungsmittel |
| Fassade | Selbstreinigung — Staub wird durch Regen abgewaschen |
Hochdruckreiniger mit Druck > 100 bar, organische Lösungsmittel, Scheuermittel sowie Metallwerkzeuge, die die Oberfläche beschädigen könnten.
Die ICR-Konformitätsprüfung wurde auf freiwilliger Basis erteilt und bedeutet nicht die Erfüllung sämtlicher wesentlicher Anforderungen aus einer Leistungserklärung. Das Inverkehrbringen des Produkts auf dem europäischen Markt als Bauprodukt kann eine Typprüfung (EC/EU) durch eine zuständige notifizierte Stelle erfordern.
· Farben in Druckerzeugnissen und auf Bildschirmen können von den tatsächlichen Farbtönen abweichen — wir empfehlen die Überprüfung an einer physischen Musterprobe.
· Paneele aus unterschiedlichen Produktionschargen können sich leicht in Farbton und Textur unterscheiden — bei großen Flächen bitte aus einer Charge bestellen.
· Bei Fassadenanwendungen über 12 m Höhe ist eine projektbezogene Analyse erforderlich — Abstimmung mit dem Architekten.
· Die Paneelstärke (3–7 mm) richtet sich nach dem Design — siehe Produktkatalog für das jeweilige Design.